Ab dem 17. Juli
Anlässlich des 10. Jahrestags der Aufnahme des architektonischen Werks von Le Corbusier, einem „außergewöhnlichen Beitrag zur Moderne“, in die UNESCO-Welterbeliste findet in einer Vitrine des Clarté-Gebäudes eine temporäre Ausstellung statt. Konzipiert als Streifzug durch fast ein Jahrhundert Geschichte, zeichnet sie die wichtigsten Etappen nach, die dieses symbolträchtige Gebäude geprägt haben, von seinem Bau im Jahr 1930 bis hin zu den jüngsten Restaurierungsarbeiten. Eine Zeitleiste beleuchtet die entscheidenden Phasen seiner Erhaltung, die Abbruchgefahren, denen es entgangen ist, sowie die Schutzbemühungen, die zu seiner internationalen Anerkennung geführt haben. Eine provisorische Gedenktafel wird zudem im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit der Behörden am 17. Juli, dem Tag der Ausstellungseröffnung, enthüllt.
Diese Initiative ist Teil einer Zusammenarbeit zwischen der Fondation Clarté, der Stadt und dem Kanton Genf. Über die Feier dieses Jubiläums hinaus möchte die Ausstellung die Öffentlichkeit für den Wert des Genfer Architekturerbes und die Notwendigkeit seiner Weitergabe an künftige Generationen sensibilisieren.