Ab dem 17. Juli
Anlässlich des 10. Jahrestags der Aufnahme des architektonischen Werks von Le Corbusier, „einem außergewöhnlichen Beitrag zur Moderne“, in die UNESCO-Welterbeliste findet eine temporäre Ausstellung in einer Vitrine des Clarté-Gebäudes statt. Konzipiert als Streifzug durch fast ein Jahrhundert Geschichte, zeichnet sie die wichtigsten Etappen nach, die dieses symbolträchtige Gebäude geprägt haben – von seinem Bau im Jahr 1930 bis hin zu den jüngsten Restaurierungsarbeiten. Eine Zeitleiste beleuchtet die entscheidenden Phasen seiner Erhaltung, die Abrissbedrohungen, denen es entgangen ist, sowie die Schutzbemühungen, die zu seiner internationalen Anerkennung geführt haben. Die Ausstellung wird am 17. Juli 2026 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit von Vertretern der Behörden eröffnet.
Diese Initiative ist Teil einer Zusammenarbeit zwischen der Fondation Clarté, der Stadt Genf und dem Kanton Genf. Über die Feier dieses Jubiläums hinaus möchte die Ausstellung die Öffentlichkeit für den Wert des Genfer architektonischen Erbes und die Notwendigkeit seiner Weitergabe an künftige Generationen sensibilisieren.